
„In diesem Duo planen wir nichts und wir kontrollieren nichts. Wir hören, wohin uns die Musik führt und sie zeigt uns Orte, die wir weder erwarten, noch vorhersehen konnten“. So lädt Pianist Michael Wollny zu seinem neuen Album „Freiheit“ ein. Und sein Partner, Saxofonist Emile Parisien fügt hinzu, „hier könnt ihr ein paar von unseren vielen Gesprächen erleben, in völliger Freiheit und Spontaneität“. Freiheit und Spontaneität sind immer schon Schlüsselwörter in der außergewöhnlichen Karriere von Michael Wollny, im Jazz mit Klassik und Neuer Musik haben sie immer schon einen besonderen Klang in seinem besonderen Klangkosmos. Zum ersten Mal füllt er sie jetzt zusammen mit Emile Parisien, zum ersten Mal taucht das Wort Freiheit auch im Titel auf. Aufgenommen haben die beiden „Freiheit“ in der Gnadenkirche Allensbach während des Bodenseefestivals im Mai 2025, und ich glaube auch, dass der Raum Kirche diesem Album einen besonderen Sound, eine besondere Stimmung, eine besondere Freiheit ermöglicht hat. Was beide in einem kurzen Statement im Albumcover formulieren, spielen sie in jedem Ton. „Ich spüre das seltene Privileg, diesen Raum mit einem so außergewöhnlichen Musiker zu teilen, mit jemandem, der ein außergewöhnlicher Zuhörer ist, mit dem alles möglich wird. Es ist mir eine Ehre, dass ich mich mit ihm an meiner Seite ausdrücken darf, besonders in der Welt, in der wir heute leben.“ (Emile). „Es ist mir eine Ehre und ein außergewöhnliches Vergnügen, diese besonderen Momente auf der Bühne mit meinem Freund erleben zu dürfen, mit dem einzigartigen Emile Parisien, der magisch die Pforten der Wahrnehmung und Möglichkeiten öffnet. Danke für diese gemeinsame Reise, in der wir die gegenseitige Intuition in der musikalischen Freiheit teilen, in der wir wirklich spielen. (Michael). Ich lasse mich gern einladen auf diese außergewöhnliche Reise mit dieser zeitlos schönen CD. Sie nimmt sich die Freiheit, mit jedem Hören anders zu klingen, auch in den Zwischentönen und Zwischenräumen ist diese Freiheit spürbar. Auch das CD Cover ist ein Kunstwerk, eine geometrische Fantasie der zeitgenössischen Künstlerin Katja Strunz. Live gibt’s die größtmögliche Freiheit mit Michael Wollny und Emile Parisien Anfang September in Schwerin und im Oktober in Ulm, Wollny kommt nach Frankfurt zurück im Dezember in die alte Oper. Mit seinem aktuellen Soloprogramm „Winterreise“, auf dem er sich von Franz Schuberts Liedzyklus über einen durch die Einsamkeit wandernden Ich-Erzähler inspirieren lässt. Auch das wieder – in großer Freiheit.
Album-Details und Besetzung
